Bildung in Kolumbien und El Salvador – Reise zu den Projekten von ¡COMO NO!
Am Freitag den 23. Januar 2026 wird ¡Cómo no! ab 19:00 Uhr in der VHS Ilmenau das neue Jahr mit einem besonderen Vortrag beginnen. Mitglieder des Vereins werden nicht nur authentische Einblicke in die Lebensrealität von Kolumbien und El Salvador vermitteln, sondern auch die neuen Projekte vorstellen, die der Verein in den beiden Ländern seit ungefähr einem Jahr fördert. Damit setzt ¡Cómo no! die Arbeit in Lateinamerika fort, die der Verein dort schon vor 25 Jahren begonnen hat. Auch in El Salvador und Kolumbien geht es um Förderung von Bildung, denn Bildung ist nicht nur der Schlüssel zur persönlichen Entwicklung, sondern auch der Schlüssel für die Weiterentwicklung der Länder und ihrer Gesellschaften.

Um zu verdeutlichen, welche besonderen Bedarfe in den beiden Ländern bei der Bildungsförderung bestehen, werden die beide Referentinnen zunächst etwas über die jüngere, konfliktreiche Geschichte ihrer Heimatländer und die aktuelle politische und soziale Situation erzählen. Dabei werden sie die Lebensrealität der Menschen mit Bildern veranschaulichen. Dadurch wird verdeutlicht, warum spezielle Bildungsprojekte benötigt werden, um auch für diejenigen Kinder und Jugendlichen Bildungsmöglichkeiten zu schaffen, die sonst keinen Zugang zur Bildung hätten.
Um diese jungen Menschen zu unterstützen, arbeitet ¡Cómo no! in Kolumbien mit „La Cruzada Social“ in der Großstadt Manizales zusammen. „La Cruzada Social“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen mit geringem Bildungsstand, unzureichendem Familieneinkommen, psychologischen Problemen und Fluchterfahrungen zu helfen. ¡Cómo no! unterstützen dieses Vorhaben mit finanziellen Mitteln für die Schulspeisung und mit Förderprogrammen zur Weiterbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine Ausbildung absolvieren möchten.
In El Salvador konzentriert sich Arbeit von ¡Cómo no! auf die ländliche Regionen Morazán, die besonders vom Bürgerkrieg betroffen war und auch heute noch mit erheblichen strukturellen Herausforderungen im Bildungsbereich konfrontiert ist. Im Vortrag wird ein Bildungsprojekt vorgestellt, das in Villa El Rosario von der salvadorianischen Bildungsorganisation ConTextos umgesetzt wird und von ¡Cómo no! finanziell unterstützt wird. Durch Schulbibliotheken, hochwertige Bücher, Lehrerfortbildungen und eine starke Einbindung der Gemeinde zeigt das Projekt, wie auch in marginalisierten Regionen Lernräume geschaffen werden können, die den jungen Menschen Zukunftsperspektiven eröffnen.
Wie immer bei den Veranstaltungen von ¡Cómo no! dem Ilmenauer Verein für kulturellen Austausch, ist der Eintritt frei, aber Spenden für die Projekte des Vereins in Lateinamerika sind willkommen. Getränke und einige Kleinigkeiten zum Essen werden angeboten.
¡Cómo no! Verein für kulturellen Austausch e.V.
